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SOHIC-Test für kleine Proben

Mit unserem neu entwickelten "Twist-and-Bend"-Test können wir die Beständigkeit von Stählen gegenüber dem Korrosionsphänomen des Stress-Oriented-Hydrogen-Induced-Cracking (SOHIC) nun auch für Kleinproben ermitteln. Optimal für Werkstoffe mit anspruchsvollen Geometrien (z. B. von Querproben in Rohren), die nun ebenfalls untersucht werden können.

Im SOHIC-spezifischen "Twist-and-Bend"-Test wird eine Vierpunktbiegeprobe zusätzlich zur Biegung über die Probenlänge in einem Prüfgespann verdreht und anschließend, einschließlich Gespann, im korrosiven Medium ausgelagert. In vielen Fällen war die Entnahme ausreichend großer Prüflinge aus einer Materialprobe nicht oder nur in eingeschränkter Lage möglich.
Basierend auf dem SOHIC-Testprinzip haben wir einen Test für kleine Probenabmessungen (140 mm x 15 mm 5 mm) entwickelt und erfolgreich verifiziert.
Flankiert wird die Entwicklung dieser neuen Prüfung durch die aktive Beteiligung an der Erstellung eines NACE-Prüfstandards zur Untersuchung der Beständigkeit von Werkstoffen gegenüber dem SOHIC-Korrosionsphänomen.

Wie kann es zu diesem Korrosionsphänomen kommen?
Die Kombination aus Korrosion unter Aufnahme von Wasserstoff und Spannungszuständen im Material kann in un- bzw. niedriglegierten Stählen zu einem Stress-Oriented-Hydrogen-Induced-Cracking (SOHIC) führen, dabei kommt es im Material zur Rissbildung, bei der die einzelnen Risse eine Anordnung aufweisen, die von den Spannungszuständen im Material vorgegeben sind.

Bild zeigt Haltevorrichtung für Kleinproben.
© Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH
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