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Wärmebehandlung

Hochtemperaturkorrosion

Vergrößerung einer Aufnahme der Hochtemperaturkorrosion.

In Durchfluss-Röhrenöfen simulieren wir realitätsnah Vorgänge der Hochtemperaturkorrosion, um z. B. neue Werkstoffe für Hochleistungskraftwerke zu entwickeln.
Wir testen die Werkstoffe in synthetischen Gasmischungen sowie unter Salz- oder Ascheablagerungen bei bis zu 750 °C auf ihre Langzeitbeständigkeit. Durch Gasgemische aus    z. B. SO2, O2, CO2 und N2 sowie Wasserdampf können unterschiedliche Verbrennungsatmosphären nachgestellt werden, wie sie etwa bei der Braun- oder Steinkohleverbrennung entstehen. Langzeitversuche führen wir bis 10.000 h durch. Die Versuche werten wir metallografisch und mikro-analytisch aus.

Weitere Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Oxidationsprozesse in Drehherdöfen simulieren – zur Einstellung akzeptabler Zunderverluste
  • Korrosionsgeschwindigkeiten hochlegierter Stähle und Nickellegierungen in Salzschmelzen bestimmen – für den Einsatz in solarthermischen Kraftwerken

Thermochemische Wärmebehandlung

Foto zeigt Ofen zur thermomechanischen Behandlung mit geöffneter Ofentür.

Veredeln und Verbessern durch hohe Temperaturen

In unserem Wärmelabor führen wir unterschiedliche thermochemische Wärmebehandlungen in Röhren-, Kammer- und Schachtöfen für Temperaturen bis 1.150 °C (für kleine Proben sogar bis 1.350 °C) durch:

  • Einsatzhärten
  • Nitrokarburieren
  • Gasnitrieren
  • Entkohlen
  • Blankglühen
  • Randschichthärten
  • Martensitaushärten
  • Vergüten

Glühungen unter Gasatmosphäre

Veredeln unter Schutzgas

In unseren Ofenanlagen führen wir Glühungen in oxidierender, reduzierender oder neutraler Gasatmosphäre mit programmierten Prozessabläufen und kontinuierlicher Gasüberwachung durch. Auch Gasatmosphären mit mehreren Komponenten können wir darstellen. Dabei stehen uns Öfen für Probengrößen bis zu 400 mm x 600 mm zur Verfügung.

© Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH
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