Arbeitsfelder

Systemtechnik

Eine qualitätssichere und gleichzeitig wirtschaftliche Produktion kann nur bei hoher Fertigungssicherheit erreicht und erhalten werden.

Dazu sind automatische Mess- und Prüfsysteme erforderlich, die nach problemspezifischer Aufbereitung der Daten die Grundlage schaffen, regelnd in den Fertigungsprozeß eingreifen zu können.

Derartige Systeme werden von der Systemtechnik konzipiert, entwickelt und gebaut und in eine Prüfstrecke oder einen Fertigungsprozeß integriert.

Sie arbeiten im wesentlichen mit folgenden physikalischen Verfahren:

  • koppelmittelfreie (EMUS) oder piezoelektrische Ultraschallanregung zur Fehler-, Wanddicken- und Oberflächenprüfung (Ersatz Magnetpulver- und Eindringverfahren)
  • koppelmittelfreie Ultraschall- und/oder elektromagnetische Messungen zur Bestimmung von Materialkennwerten
  • Laserultraschallanregung zur Wanddickenmessung bei Walztemperatur
  • optische Dimensionsmessung und Oberflächenprüfung
  • Streufluß- und Wirbelstrommessungen zur Fehlerprüfung
  • Röntgentechniken, auch unter Einsatz von hochauflösenden Bildwandlern sowie Flat-Panel-Systemen als Filmersatz mit automatischer Fehler-arterkennung


Alle vorgenannten Verfahren werden zusammen mit schneller Signal- oder Bildverarbeitung und automatischer Auswertung betrieben. Die dazu erforderliche Software wird problem- und system-spezifisch entwickelt.

Neue Entwicklungsziele befassen sich mit dem Einsatz von Leistungsultraschall zur Prozeßoptimierung, der Anwendung leistungsfähiger Signalanalysemethoden zur Optimierung von Prüftechniken sowie der Nutzung von hochauflösenden Sensoren zur Messung magnetischer Streufelder.

Die verfügbaren Mess- und Prüfsysteme sowie leistungsfähige Datenerfassungs- und Datenverarbeitungssysteme, kombiniert mit dem vorhandenen Know-how, werden im Rahmen von Dienstleistungen auch für Betriebsuntersuchungen oder Feasibility-Studien eingesetzt.