Arbeitsfelder

Strukturmechanik und Umformtechnik

Leichtere Fahrzeuge, Kraftwerke mit hohem Wirkungsgrad, Pipelines in unwegsamen Gegenden und viele andere technische Entwicklungen verlangen nach leistungsfähigen Bauteilen mit angepassten Werkstoffeigenschaften, hoher Maßhaltigkeit und exzellenter Oberflächengüte. Bei der Herstellung dieser Bauteile spielt die Umformtechnik eine wesentliche Rolle.

In der Hauptabteilung Strukturmechanik und Umformtechnik werden daher mit modernsten Berechnungsmethoden Umformprozesse der Massiv- und Blechumformung numerisch simuliert und analysiert. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei Verfahren der Rohrherstellung und -weiterverarbeitung, jedoch werden auch Verfahren zur Herstellung von Trägern und Profilen behandelt. Ziel ist die Entwicklung neuer Umformverfahren sowie die Verbesserung der bekannten Verfahren in Bezug auf höchste Zuverlässigkeit der Prozesse und bestmögliche Qualität der Produkte.


Eine weitere wichtige Aufgabe stellt die Ermittlung der Lebensdauer von Maschinen, Bauteilen und Werkzeugen dar. Derartige Untersuchungen werden nicht nur für Neuanlagen sondern auch für bestehende Anlagen zur Bestimmung von Schwachstellen und zur Vorhersage der zu erwartenden Lebensdauer durchgeführt.

Zum Einsatz kommen dabei leistungsfähige Rechenverfahren auf Basis der Finite Elemente Methode und bewährte Methoden zur Betriebsfestigkeitsanalyse. Neben statischen Spannungs- und Dehnungsanalysen werden auch Schwingungsanalysen und wärmetechnische Berechnungen durchgeführt. Die umfangreichen Erfahrungen aus diesen Arbeitsgebieten fließen auch bei der Bearbeitung von Schadensfällen ein.

Unterstützt werden die theoretischen und rechnerischen Untersuchungen durch Messungen mit modernsten Methoden vor Ort an Maschinen und Werkzeugen. Die Messeinrichtungen können dabei auch als Dauermesseinrichtungen mit entsprechender Hard- und Software zur Überwachung und Steuerung von Maschinen ausgebaut werden.